Systemrelativismus
Filmische Dokumentation der performativen Rauminstallation „Systemrelativismus – Was ist richtiger?“. Die Arbeit des Darmstädter Künstlers Stefan Mayer-Twiehaus und der Jazzpianistin Julia Kadel verband gespannte Schnurbilder, experimentelle Musik und ein strenges Parcours-Konzept. Ausgestattet mit weißen Kitteln bewegten sich die Besuchenden auf vorgegebenen Bahnen durch das Atelier, stiegen durch Rückfenster in den Hof und wurden in einer Schleife durch das Viertel geführt.einer Klangcollage von Julia Kadel.
Mit der Kamera nah am Geschehen fängt die Dokumentation das Zusammenspiel aus Reglementierung, Irritation und den ungefilterten Reaktionen des Publikums zwischen Kunst- und Stadtraum ein. Schnitt und Bildgestaltung übersetzen den experimentellen Laborcharakter in ein dichtes filmisches Format.
Produktionsjahr: 2020
Konzept: Stefan Mayer-Twiehaus
Kamera und Schnitt: Stefan Pohl